SK Wasserburg

Auch der gute Homer schläft manchmal.

(„...quandoque bonus dormitat Homerus“, Horaz: Ars Poetica)

Auch starke Meister übersehen mal was und patzen. Hier bekannte und unbekannte Beispiele.

Christiansen
Weiß am Zug

Ein berühmtes Beispiel. Hier schlief sogar Karpov mal kurz. Mit seinem nächsten Zug weckte ihn Larry Christiansen.
Larry Christiansen – Anatoly Karpov, Wijk aan Zee 1993

Kindermann
Schwarz am Zug

Lukacs zog und Kindermann gab nach wenigen Zügen auf.
Stefan Kindermann – Peter Lukacs, Budapest 1987

Kasparov
Weiß am Zug nutzt die Überlastung des Läufers d6 zum Gewinn.


Gary Kasparov – Jan Timman, Amsterdam 1994

Farago
Nach
1. d4 d5 2. c4 dxc4 3. Sf3 c6 4. e3 Le6
5. Sg5
entstand diese Stellung.

Schwarz scheint in Bedrängnis zu sein. Muss er den Damengambitbauern auf c4 aufgeben?
Was soll Schwarz machen?

Ivan Farago – Vladislav Bliumberg, Budapest 1994

Bronnikova
Bronnikova (Weiß) zog den angegriffenen Turm nach e2 und nach einer kleinen Kombi stand sie auf Verlust.
Elizaveta Bronnikova – Jolanta Zawadzka, Belgrad 2013

Kramnik
Mit seinem nächsten Zug zwang Kramnik (Weiß) seinen Gegner zur Aufgabe.
Vladimir Kramnik – Hao Wang, Dortmund 2013

Nakamura
Nakamura (Weiß am Zug) sah keinen Ausweg. Er gab auf.  Gibst du ihm recht?
Hikaru Nakamura – Magnus Carlsen, Online Blitz 2025

Zurück zu Neues vom Training